Endlich an Bord der Fähre

Normalerweise funktioniert es auf Fähren schnell, reinfahren, rausfahren, ein wenig Kontrolle, doch länger als eine Stunde dauert es selten. Anders auf der Fähre von Odessa nach Poti. Dort wiehert der Amtsschimmel und führt zu chaotischen Abläufen. Ich habe von Motorradfahrern gehört, dass Sie von 21.00 bis 5.00 brauchten, um an Bord zu kommen, also acht Stunden.

Es mussten sechs verschiedene Stationen passiert werden, und die Bürokratie uferte dabei aus. Bei der Einreise nach Georgien erfolgte die Passkontrolle auf dem Schiff, diese dauerte je Person vielleicht 20 Minuten, also bestimmt wieder acht Stunden insgesamt. Damit dies etwas reibungsloser abläuft, wurden die Pässe mit Farben beklebt, um so systematisch die Fähre zu leeren.

Es ginge auch zügiger, ich bemängelte diese Zustände und suchte nach Lösungen. Plötzlich sollte ich, in dieser Gedankenwelt versunken, meinen Pass zeigen, und schon nach drei Minuten bekam ich den Stempel darauf. Das verdutzte mich.

Trotz dem Hin und Her denke ich sehr gerne an die Reise zurück. Die Stimmung an Bord war prima, das Essen reichlich und schmackhaft und meine Kabine bequem.

Hier ist mein Reisebericht;

Kritik an Kreuzfahrten

Kreuzfahrtschiff vor Skyline

Warum sind Kreuzfahrten so beliebt? Der Beitrag wirkt schon ein wenig zynisch.

Doch, wie ist es auf einem Kreuzfahrtschiff? Ein schwimmendes Hotel mit allem Komfort. Unterwegs auf den Meeren der Welt, abwechselnd werden einige Häfen aufgelaufen, die vom Massentourismus überschwemmt werden.

Die Schiffe werden immer grösser skaliert, um die Kosten pro Passagier zu senken. Gute Unterhaltung und viele Restaurants finden sich auf den Ozeanriesen. Alles soll inklusiv sein, die unverwechselbare Klasse früherer Kreuzfahrten sinkt zunehmend.

Es ist jener Tourismus, der gerne angeboten wird. Es ist zwar schön auf dem Meer unterwegs zu sein, aber vielleicht sollten diese Reisen länger andauern und mit Bestimmtheit nachhaltiger sein.

Gesundheit für Alle

Der menschliche Körper besteht vor allem aus Wasser. Bei Neugeborenen macht dies bis zu 75 % und im Erwachsenenalter noch bis zu 60% aus. Ein Großteil davon bindet sich in den Zellen und befeuchtet unser Gewebe, 40% zirkuliert im Blut. Der Mensch sollte täglich zwei Liter Flüssigkeit einnehmen.

Während des Schlafs benötigt der Körper zur Regeneration einen Liter Wasser. Wird morgens auf der Toilette Wasser gelassen, ist das ein gutes Zeichen. 

Bei Hitze heißt es noch mehr und öfters zu trinken, der Mensch schwitzt. Natürlich passt sich der Körper im Laufe der Zeit an erhöhte Temperaturen an.

Bestenfalls beim Sitzen und durch kleine Schlucke, denn dabei fließt das Wasser langsamer durch unsere Verdauungsorgane, weshalb Vitalstoffe und Nährstoffe besser aufgenommen werden können. Hingegen strömt es im Stehen oder bei hastigem Trinken schneller durch die Organe, welche dadurch kaum in der Lage sind, alle wichtigen Stoffe herauszufiltern.

«Viel» trinken schadet nie, und Wasserentzug kann zu Krankheiten führen. Doch es kann auch zu viel getrunken werden, was den Tod herbeiführen kann; zehn Liter Wasser an einem Tag ist definitiv zu viel.
So bestätigt sich auch hier das Zitat von Paracelsus: „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei. 

Genügend Wasserzufuhr begünstigt ein gesundes Milieu des körpereigenen Puffersystems, dies neben einer genügenden Zufuhr aller Mineralstoffe durch eine ausgewogene Ernährung. Hier können Sie den Link zu einem prima versorgten Puffersystem und über dessen Bedeutung anklicken;
«Der PH-Wert und das Puffersystem»

Trinkwasser aus dem Meer gewinnen

Die Ozeane unserer Welt umschließen mehr als genug Wasser und gleichzeitig besteht an manchen Orten Wassermangel. Die Lösung scheint einfach; Entsalzung. Europäische Anlagen hierzu kenne ich in den Niederlanden, Slowenien und Italien.

Vor allem die arabischen Länder investieren in die Entsalzung. Dort gibt es Energie im Überfluss. Öl und Gas werden nun sukzessive durch die langfristige Sonnenenergie ersetzt, deren Herausforderungen ihre Speicherung, Verteilung und Anreicherung sind.
Wassergewinnung in der Zukunft 

Heute genügt das Wasser nicht, um eine Landwirtschaft zu erreichen. Es wäre auch der falsche Ansatz. Zuerst sollten Akazien gepflanzt werden, damit eine intakte Flora entstehen kann. Das wird in Rumänien oder auch in Burkina Faso getan, dazu ein Beitrag.
Das Wunder von Yacouba

Ökologische Katastrophe Aralsee

Die Zerstörung des Ökosystems schildern bereits zahlreiche Lehrbücher; auch mit Inhalt dazu, was passieren kann, wenn der Mensch Flüsse umleitet und eine extensive Landwirtschaft betreibt. Baumwolle beispielsweise braucht Wasser in rauen Mengen, Bewässerung macht dafür den Alltag aus… Nur, diese müsste langfristig und nachhaltig gesichert sein. Hier ein Link zu «Schattenseite der Baumwollindustrie«

Kasachstan und Usbekistan teilen sich nun das Erbe, den Aralsee. Wenn Süßwasser fehlt, führt das zu einer Versalzung des Bodens. Die Länder sind groß, und der Aralsee taugt heute nur als «Katastrophentourismus». Das wollen wir auf keinen Fall anbieten,

Zu den Webseiten der beiden Anrainerstaaten
Kasachstan Reisen
Usbekistan Reisen

Den Artikel habe ich begonnen, um auf die Folgen von schädlichen Eingriffen von Menschen in die Natur aufmerksam zu machen. Am Aralsee leben immer noch Menschen, vielleicht erholt sich dort in den nächsten Jahrzehnten das Ökosystem. 

Nestlé: Wasser ist Menschenrecht

Als aktiver Aktionär bin ich interessiert, dass Nestlé Menschenrechte und Gesetze einhält. Wiederholt wird der Konzern angegriffen. Alle ihre Manager haben erklärt, dass Wasser ein Menschenrecht ist, und damit Prioritäten einzuhalten sind; «zuerst kommt der Mensch, anschließend die Landwirtschaft, danach die Industrie und Haushalte, was übrigbleibt, kann von Nestlé verwertet werden.»

Ich erinnere mich gut, als ich Vorwürfe nachverfolgen ließ: «Am Ende alles nur Propaganda?»

Es ist klar, dass Wasser ein knappes Gut ist. Viel Wasser wird oft in Landwirtschaft, Haushalten und der Fertigung großzügig verbraucht. Diesen Umständen sollte Rechnung getragen werden, am besten die Wasserkosten fair bilanzierend.

Wenn Nestlé Wasser aus Mineralwasser-Quellen verkauft, so ist damit eine einwandfreie Qualität garantiert und oftmals das einzige wirkliche Trinkwasser zahlreicher Entwicklungsländer.

Dass die Gewinnmargen aber exorbitant erscheinen, ist nachvollziehbar, denn Nestlé zahlt für die Wasserentnahme den normal gängigen Wasserpreis, ein Liter kostet nicht mal zwei Cent. Jedoch kostet dessen Aufbereitung, Verpackung, Vertrieb und die Werbung viel Geld. Zunehmend wird daher Trinkwasser in größeren Behältern mitsamt kleiner Pumpe verkauft. Vor allem in der ehemaligen Sowjetunion habe ich das gesehen.

Trinkwasser in Afrika

An vielen Orten Afrikas herrscht Trinkwasserknappheit. Oft tief unter der Erde verstecken sich große Wasserreservoire. Diese werden zu oft verschwenderisch angezapft. Ein Beispiel ist auf unserer Webseite über Libyen erörtert.

Sobald das Wasser verbraucht ist, fließt oder sickert es so schnell nicht wieder hervor. Zudem gestalten sich Wasseradern meistens komplex. Ein Brunnenbau an einer Stelle kann woanders die Quelle eines Flusses entziehen.

Die Wasserversorgung in Afrika ist also eine komplexe Angelegenheit. Es braucht reichlich Knowhow und eine langfristige Betrachtung, um hier Nachhaltigkeit zu erreichen. Freilich kommt dem Wasser mehr als eine Schlüsselrolle zu, nur schon fürs Überleben und die Gesundheit ist genügend Wasser entscheidend.

Nahrungsanbau benötigt ebenfalls Wasser. Mit dem Wasser sorgsam umzugehen, wird von unzähligen Völkern seit Jahrhundert praktiziert. Doch heute sehen die Herausforderungen im Zuge der weltweiten Industrialisierung sowie Änderungen von sozialen Gefügen etwas anders aus. Dank heutiger Technik wäre eine effiziente Wasserversorgung überall in Afrika möglich. Jedoch sollte jedes Dorf selbst dazu in die Lage versetzt werden. Dafür braucht es genügend Bildungsangebote und für das Material anfangs ein wenig Hilfe zur späteren Selbsthilfe.